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Ich bemühe mich typvolle, wesensfeste Wolfhounds zu züchten. Doch
das oberste Ziel ist Gesundheit und Langlebigkeit. Was nützt mir der
"schönste" Hund, wenn er nicht älter als 5 oder 6 Jahre wird.
Ich glaube, daß mir das durch Ascan gelungen ist, der 11 1/2 Jahre
alt wurde und bis zu seinem Tod nie krank war.
Seine Töchter:
Chira
(14.10.89-16.12.00)
Mutter: Akira
Z: Minke
Bes: Fam. Surmann, Neapel/Italien
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Queen vom Seelord (23.6.91-12.05.01)
Mutter: Carol vom Zigeunertimpen
Z: A. Fahrenbach
Bes.: Minke
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Electra
(2.1.92-7.11.01)
Mutter: Baronesse of Lough Ree
Z + Bes.: Minke
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Auch alle seine anderen Kinder sind alt geworden. Außerdem "mißbrauche"
ich meine Hündinnen nicht als "Gebärmaschinen". Eine Hündin
hat meistens nur zwei Würfe in ihrem Leben. In den ganzen Jahren habe
ich nur zwei Ausnahmen gemacht und eine Hündin dreimal belegen lassen,
das aber nur nach gründlicher Untersuchung und OK meines Tierarztes.
Danach dürfen die Hündinnen ihren Lebensabend auf der Couch verbringen,
wo sie sowieso am liebsten liegen. Ich gebe keinen alten Tiere ab.
Irish Wolfhounds sind keine Zwingerhunde. Sie sind sehr menschbezogen und
sie möchten ihren Platz bei ihrer Familie haben.
Meine Hunde gehören zur Familie und leben im Haus,
können aber jederzeit auf eine 7000qm große
eingezäunte Wiese.
Doch meistens sind sie da, wo ich auch bin. Und schlafen!
Sie werden nur munter, wenn Fressenszeit ist, es Leckerchen
(z.B. Leberwurstbrot) gibt oder wenn sich Besuch ankündigt.
Meine Welpen werden selbstverständlich im Haus geboren,
in einem eigens dazu hergerichteten Wurfraum mit Fußbodenheizung,
der neben der Küche liegt. Und die "Großen" erleben
es life mit, nur durch ein Kindergitter getrennt. Und sie genießen es!
Ascan durfte als einziger immer sofort die frisch geborgenen
Babies begutachten, ablecken und dabei bleiben. Jede Hundemama
hat es akzeptiert. Und er war glücklich.
Während der ersten drei Wochen schlafe ich auf einer
Matratze neben der Wurfkiste. Nur so merke ich, wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Spätestens nach vier Wochen haben die "Mäuse" den
Trick raus, wie sie aus der Wurfkiste kommen.
Da der Wurfraum eine Tür zur Terrasse hat, die dann auf ist, merken
die Welpen sehr schnell, wie schön es draußen ist, vor allem,
weil sie von dort auch noch auf eine Wiese können.
Mit 5-6 Wochen lasse ich die Welpen auch mit den "Großen"
zusammen, natürlich unter meiner Aufsicht. Ich finde es sehr wichtig,
daß sie früh das Sozialverhalten lernen.
Die "Großen" sind überaus geduldig mit ihnen. Und sehr
vorsichtig! Es ist bis jetzt noch nie etwas passiert.
Da ich immer Vorbestellungen für meine Welpen habe und die zukünftigen
Besitzer schon oft zum Kaffee trinken bei mir waren und somit auch die Mama gut
kannten, dürfen sie "ihre" Kinder das erste mal sehen, wenn sie
ein paar Tage alt sind, ansonsten mit etwa 3 Wochen.
Und wenn sie nicht sehr weit weg wohnen, kommen sie wenigstens einmal
pro Woche, was ich natürlich sehr gern sehe. so haben sich Hund
und Mensch schon aneinander gewöhnt und das Eingewöhnen im
neuen Zuhause verläuft problemlos. Abgegeben werden die Welpen
zwischen der 11. und 12. Woche.
Natürlich melden sich auch neue Welpeninteressenten. Diese möchte
ich erst einmal richtig kennen lernen, bevor sie einen Hund von mir bekommen.
Das gibt es nicht bei mir, kommen, Hund unter den Arm nehmen und gehen.
Und ich sage auch schon mal "nein", wenn unsere Ansichten
nicht übereinstimmen.
Außerdem lege ich sehr großen Wert darauf, mit den Welpenkäufern
in Kontakt zu bleiben. Das fällt mir natürlich leicht, da ich max. 2 Würfe
pro Jahr mache.
Ich sage ihnen auch immer, wenn Probleme, meistens sowieso nur Problemchen, und
Fragen auftauchen, sie können mich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen.
Und ich freue mich, dass sie es auch tun.
Mit vielen Besitzern bin ich mittlerweile befreundet. Und wer nicht weit weg
wohnt, kommt oft einmal pro Woche zum Kaffee trinken, natürlich mit
ihren Vierbeinern. Ich versuche auch möglichst einmal pro Jahr ein
Wurftreffen zu veranstalten. Wenn ich längere Zeit von jemanden
nichts gehört habe, rufe ich an. Meistens bekomme ich dann Antwort: "Es
ist alles in Ordnung, sonst hätten wir uns schon gemeldet." Das freut
mich natürlich.
Selbstverständlich nehme ich meine Hunde auch in Pension. Dieses
ist für die Besitzer natürlich sehr beruhigend zu wissen.
Vielleicht möchten sie doch irgend wann mal in den Urlaub fliegen.
Oder es kann jemand krank werden. Oder....
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